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Andachten online!
Endlich gibt es die Predigtreihe von Stefan Kiene bei dynamis 2009 online.
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Sing a new song…
Am Wochenende haben wir ja viele Lieder gesungen – damit ihr die schnell wieder findet gibts hier eine Liste, die uns freundlicherweise von der dynamis-Band zur Verfügung gestellt wurde
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Die Korrektur
Heute Abend war es endlich so weit! Sehnlichst erwartete Antworten auf so viele brennende Fragen wurden gegeben: Warum wird Muskelkater manchmal mit Heldentaten verknüpft?, warum lohnt es sich übermüdet zu sein? und vor allem: warum waren gestern Abend die Warteschlangen vor den Duschen so eeeeewig lang??? Der Grund: 70 Läufer, eine zurückgelegte Gesamtstrecke von 950 km in 2 Stunden, 714 Spendern und eine sensationelle Summe von über 15 000 €!! Letztere wurde beim obligatorischen Sponsorlauf für ein Spendenprojekt im Nahen Osten erlaufen und neu ausgerüsteten Arbeitsplätzen mit Computern steht nichts mehr im Weg. Herzlichen Dank an alle Läufer und Spender!!!
Auch Samuel Harfst schaffte es wieder das Publikum durch seine ehrliche, persönliche und charmante Art mitzureißen. Neben seinen tiefgängigen eigenen Liedern, interpretierte er auch Xavier Naidoos „Wo willst du hin“ und setzte abschließend zusammen mit der Dynamis-Band ein weiteres Highlight des Abends, das durch sein atemberaubendes Gefühl verzückte.
Die Frage nach dem Korrektor unseres (Glaubes-)Lebens klärte Stefan Kiene. Er verdeutlichte anschaulich, dass im Glauben zuerst die Beziehung DANN das Benehmen kommt. So macht einen ein blaues Hemd und gutes Benehmen nicht zu einem Prinz, aber als Prinz wird man sich gut anziehen und entsprechend benehmen. Was bedeutet das also für unser Glaubensleben? Es bringt nichts, sich durch Taten ins Reich Gottes einkaufen zu wollen oder das Gefühl zu haben, dies zu „müssen“. Erst muss die Beziehung zu Gott gelegt, ausgebaut und dann gefestigt werden. Das Benehmen kommt dann von ganz allein! Also: Hast du eine Beziehung zu Gott? Hältst du dich an seine Gebote? Lebst du wie ein Christ und erkennen das auch die anderen durch deinen Lebenswandel? Als korrigierte Person kannst du nämlich nicht zwei Menschen gleichzeitig dienen, du musst dich ganz für Gott entscheiden und dann für ihn leben. Denn anhand deines Lebenstils kann man Rückschlüsse auf deine Beziehung schließen. Aber keine Angst für alle Perfektionisten! Stefan nimmt die Angst: Da das Gesamtbild und keine punktuellen Vorkommnisse wichtig sind, wird es auch in Zukunft so sein, dass wir trotz gutem Wollen immer wieder Fehler machen. Aber Jesus hilft uns, wenn wir hinfallen wieder aufzustehen und beim Weiterlaufen. Auf ihn ist immer verlass!
Merk dir: Weder die Qualität noch die Quantität der Sünde lassen Rückschlüsse auf dein Christsein schließen, aber dein Umgang mit der Sünde ist wichtig. Erkennst und bekennst du deine Sünde oder verheimlichst du die Sünde und redest sie klein? Wo du in dem folgenden Ablauf stehst weißt nur du, aber:
Baue eine Beziehung zu Gott auf, wachse darin, benimm dich so, erkenne deine Sünde und bekenne sie.Seid gesegnet und bis nächstes Jahr…
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Der Korrektor
Welche zwei Namen, die mit “S” beginnen, fallen dir als erstes ein?
Sollte Eure Antwort Stefan und Samuel sein, dann wart ihr heute morgen wohl im Dynamis-Gottesdienst! Denn zum euch schon bekannten Stefan Kiene, kam heute noch Samuel Harfst zu Besuch. Der berühmte Straßenmusiker begeisterte uns auch durch selbstgeschriebene Lieder und seiner Art, das Publikum hineinzunehmen (wir durften im ersten Lied seine Band ersetzen).
Und Stefan hatte die Lösung für unser gestriges Problem parat: um den Spalt zwischen unserer Unkorrektheit und Gottes Korrektheit zu überwinden, wurde Gott Mensch in Jesus. Wir können nun durch Jesus geheiligt werden und vor Gott bestehen.
Das Schöne am Menschwerden von Jesus ist, dass Jesus so alle unsere Probleme schon durchgemacht hat und uns versteht. Es gibt nichts, mit dem wir nicht zu ihm kommen können und bei dem er uns nicht verstehen sowie helfen kann.
Zudem kann uns Jesus als Korrektor die Sünde wegnehmen und so wieder zu Gott führen. Er vollbringt das, was kein anderer Mensch schafft: Durch ihn werden wir geheiligt und korrekt gemacht, ohne irgendeine Leistung dafür erbringen zu müssen. Nun haben wir die Gewissheit, dass wir, obwohl wir immer wieder sündigen, nicht mehr auf dem Höllenweg wandern müssen, weil Jesus uns frei macht. Er hat über Tod und Teufel gesiegt!
Also lasst uns uns direkt an ihn hängen, damit wir durch ihn auch siegen können. -

Sponsorenlauf
Es war einmal eine große Anzahl von feschen Jünglingen und hübschen Maiden in einem großen Zelt, die sich nichts sehlicher wünschten als für Christen im nahen Osten zu rennen. Doch das Wetter dachte sich: “Stellen wir die Läufer auf die Probe, ich wette die hören auf, wenn ich ein schönes Gewitter auf sie niederschicke.”
Doch Pustekuchen, die tapferen Läufer ließen sich durch nichts einschüchtern und trotzten Wind und Wetter. Nach langem Kampf, gab das Wetter enttäuscht auf und der Mond schien den Läufern den Weg. So zogen sie ihre Runden bis tief in die Nacht, angefeuert von ihren Kumpanen, die vor Ort köstlich speißen konnten, auch wenn sich der Strom manche Scherze erlaubte.
Erschöpft aber gücklich zogen sich die müden Recken, nach einer körperlichen Erfrischung, in die Zelte zurück.
Und sie schliefen glücklich bis zum nächsten Morgen.



