Born to be wild

Die Frage, die zu Beginn jeden interessierte war: mit welchem FahrgerÀt fÀhrt der Ben diesmal hinein? Er wÀhlte, passend zu dem Workshop den Segway!
Nach diesem rassanten Auftritt sangen wir mit der Band ein paar Lieder und es kam der große Augenblick. Nun erfuhren wir endlich, wie viel Geld wir erlaufen haben, wer die meisten Runden geschafft hat und wieviel Kilometer wir isgesamt gelaufen sind. So fieberten wir zusammen mit Hans Pfau jeden von Bens Worten mit und es ist offiziell: Es waren 110 LĂ€ufer dabei, die insgesamt fast 4000 Runden gelaufen sind, was ca 1500km sind. Und wir haben es geschafft die bislang höchste Summe, die in den letzten Jahren zusammenkam, zu erlaufen. Herzlichen GlĂŒckwunsch und vielen Dank an alle LĂ€ufer und Sponsoren! Es ist einfach nur Phantastisch!

Nach diesem tollen Ergebnis forderte uns Tobi in seiner Predigt noch einmal richtig heraus. Das Thema heute Abend war “Born to be wild” und der Text steht in MatthĂ€us 25, 31-40.
Hunger und Durst sind die beiden stĂ€rksten GefĂŒhle, die ein Mensch nur haben kann. Und genau dieses intensives GefĂŒhl meint Gott in dieser Stelle, wir sollen Sehnsucht danach haben, dass Gottes gerechter Wille in dieser Welt umgesetzt wird. Aber haben wir ĂŒberhaupt danach Hunger oder ist uns nicht alles egal?
Denn in der heutigen Gesellschaft sind nicht die Christen diejenigen, die sich fĂŒr Gerechtigkeit in der Welt einsetzen, sondern eher andere Gruppen. Dabei hat Jesus eine ganz andere Vorstellung von Nachfolge, als wir und die Gesellschaft: Jesus geht es nicht darum, dass wir nur moralisch gut sind, wir sollen auch diese Sehnsucht haben und sie aktiv in der Welt umsetzen.
Bist du jemand, der eine Sehnsucht danach hat Gottes Gerechtigkeit zu verbreiten?
Denn wenn du diese Sehnsucht in dir hast, dann bist du nicht nur lieb, nett und leise. Dann bist du auch laut, willst etwas verĂ€ndern: du bist wild. Selbst im Alten Testament hat Gott unglaublich wilde Aktionen gestartet, um Menschen  zu erreichen. Warum tun wir das nicht heute? Wir sind das Gegenteil, wir tun nur das, was andere Leute denken, was wir tun sollen, aber das ist falsch. Wir haben doch Liebe, wir haben Leidenschaft, wir können wild sein, aber immer nur, wenn wir unter unsersgleichen sind. Schade! Denn so, erfĂ€hrt die Welt nichts von Gott und seine Gerechtigkeit wird auch nicht vertreten. Klar, am Anfang ist es schwierig, es braucht Mut wild zu sein und man hat auch mal RĂŒckschlĂ€ge, aber es lohnt sich! Das wichtige an dieser Stelle ist auch wieder die Motivation, denn wenn ich es aus Liebe fĂŒr die Menschen mach und nicht aus selbstsĂŒchtigen GrĂŒnden, dann ist es auch von Gott gesegnet.
Haben denn die Menschen Recht, die nichts von uns Christen erwarten?

Ich denke nicht! Und deshalb sollten wir nicht denken, dass schaff ich nicht, ich bin zu schlecht, ich hab zu viele Komplexe, denn darauf kommt es nicht an. Wir sollten Gott einfach darum bitten, dass er uns verĂ€ndert, dass wir wild werden und fĂŒr seine Gerechtigkeit in dieser Welt aktiv eintreten. Und dann wird er uns auch die Kraft dafĂŒr schenken und uns begleiten!
Denn wir können Gott nicht besser dienen, als wenn wir wild werden!!

So wĂŒnsche ich euch nun viele kreative Ideen in euren Jugendkreisen, wie ihr in eurer Stadt wild sein könnt und freu mich nĂ€chstes Jahr auf Dynamis davon zu hören :) . Bis dann alles Gute und Gottes Segen!

Bilder :: Born to be wild

Born to help

Der letzte Tag auf Dynamis begann wieder mit einer tollen Veranstaltung!
Und eine wichtige Frage wurde geklĂ€rt: Mit welchem Fahrzeug kommt unser Moderator Ben heute auf die BĂŒhne? Nach Harley und Bobbycar entschied er sich wieder fĂŒr ein motorisiertes Fahrzeug und fuhr mit dem RasenmĂ€her vom Haus ins Zelt :)
Neben dem spektakulĂ€ren Auftritt vom Ben gab es noch einen intensiven Lobpreisteil mit vielen Liedern, die unter die Haut gingen und einen kurzen Werbeblock fĂŒr ein FSJ beim WBB.

Aber auch die heutige Predigt ging unter die Haut. Der Text von heut morgen war MatthĂ€us 9,35 – 10,1+7-10.
Wenn man den Text so liest denkt man unser Auftrag ist Kranke besuchen und Armen helfen und so. Das ist auch unser Auftrag, aber nicht der, der hier gemeint ist. Genauergesagt stehen hier zwei AuftrĂ€ge fĂŒr uns. Der erste ist, dass die Ernte reich ist. Sprich es braucht Leute, die sich da einbringen und die Ernte einfahren. Wenn nĂ€mlich immer nur alle dafĂŒr beten, aber niemand etwas tut, dann kann es gar keine Gebetserhöhrung geben, weil niemand aktiv wird. Unser Auftrag ist es also zu beten, dass die Ernte eingefahren wird und sie gleichzeitig aber auch einzufahren, uns einbringen und echtes Christsein leben. Der zweite Auftrag ist Kranke heilen, Tote auferwecken, AussĂ€tzige heilen, böse Geister austreiben und von Gottes Reich erzĂ€hlen. Das ist ganz schön krass. Und die Frage an uns ist nun, was machen wir damit? Gilt der zweite Auftrag noch heute oder galt der nur den JĂŒngern damals? Der letzte Punkt, von Gottes Reich erzĂ€hlen, das machen wir alle immer so nen bissl und fĂŒr Kranke beten, dass sie Heilung bekommen, dass machen wir vielleicht auch noch manchmal. Aber die anderen Punkte sind schon sehr krass und fĂŒr uns unvorstellbar.
Aber: dieser Auftrag gilt auch noch heute! Wenn man sich in der Kirchengeschichte und auch heute umhört, dann bekommt man immer wieder mit, wie andere Menschen geheilt werden, schlimme Krankheiten weggehen oder sie von bösen Geistern befreit wurden. Und auch wenn man jetzt sagt: “Klar, aber heute oder bei mir passiert das doch nicht mehr!” Dann ĂŒberlegt mal, wir glauben daran, dass Jesus allmĂ€chtig ist. Dass er vom Tod auferstanden ist und große Wunder getan hat und wenn wir ehrlich sind, dann glauben wir, dass er sie immer noch tut. Wir glauben also grĂ¶ĂŸere Dinge, als dort beschrieben werden. Weil wenn Jesus diese Macht hat und den Tod besiegt, dann hat er auch die Macht durch uns Kranke zu heilen oder böse Geister auszutreiben. Das wichtige hierbei ist nur, dass wir das eben nicht alleine tun können, sondern nur durch Gottes Macht und das muss uns immer bewusst sein!
Und Christsein heißt nicht nur konsumieren! Wenn wir das nur tun, dann verpassen wir, dass Gott die Welt durch uns verĂ€ndern möchte und unser Christsein wird langweilig sein und auch so bleiben. Wagen wir auch den zweiten Auftrag anzunehmen und erleben dann so etwas krasses mit Jesus, dann wird das auch unser Leben erfĂŒllen und uns glĂŒcklich machen.
Und es sollte uns bewusst sein, dass so Dinge wie böse Geister nicht so fremd sind, wie wir denken. In Deutschland tun wir so, als ob es sie nicht gĂ€be, aber in anderen LĂ€ndern ist man sich viel mehr dessen bewusst, dass es noch mehr zwischen dem Himmel und der Erde gibt. Die Bibel selber erzĂ€hlt uns davon ganz offen und frei. Das bedeutet jetzt nicht, dass wir davor Angst haben sollen, denn Jesus hat sie ĂŒberwunden, aber wir sollen uns ihrer bewusst sein. Zudem haben wir von Gott den Heiligen Geist bekommen, der unsere Macht ist, unser Trainer und uns ausrĂŒstet gegen die anderen Geister. Falls du dir nicht sicher bist, ob du den Heiligen Geist hast, nach 1.Korinther 12,3 hat jeder der Christ ist automatisch auch den Heiligen Geist. Durch ihn können wir Geistesgaben bekommen und durch ihn sind wir dazu fĂ€hig den zweiten Auftrag wörtlich auszufĂŒhren!
Dabei mĂŒssen wir aber eins bedenken: Es geht nicht um die Wunder, es geht um Gottes LIEBE!
Als erstes geht es um Gottes Liebe und dann um alles andere.

Zusammengefasst kann man sagen, dass es unser Auftrag ist mit Gottes Hilfe anderen Menschen zu helfen, ganz praktisch. Und nicht nur in alltÀglichen Dingen sondern auch in krassen Dingen, wie Kranke heilen und böse Geister austreiben. Gott gibt uns diese Aufgabe, weil nur er auf dieser Welt die Macht hat dies zu tun und er dies durch uns tun möchte. Haben wir den Mut dazu und lassen uns von Gott gebrauchen?
Lasst uns mit Gott dieses Wagnis eingehen und uns ganz neu ĂŒberraschen lassen, wie mĂ€chtig er ist!