Leidenschaftlich!

Leidenschaftlich! (1.Petrus 4,12-16)

Zu Beginn machte uns Yassir gleich deutlich, dass es nicht normal ist, wenn wir in Ruhe zusammen sitzen können und nicht verfolgt werden. Beim Schreiben dieses Briefes war Petrus auch in der Fremde auf der Flucht.
Für uns als Christen hier in der westlichen Welt ist es daher sehr wichtig uns immer wieder bewusst zu werden, dass die verfolgten Christen unsere Geschwister sind und wir zusammen ein Leib bilden.
Gott sagt uns immer wieder in der Bibel, dass die Welt uns nicht mögen wird, unsere Aufgabe ist es trotzdem am Glauben festzuhalten. Wir müssen dies aber nicht aus uns tun (was wir auch gar nicht schaffen würden), sondern Gott hält uns an ihm fest, er gibt die Kraft, die wir brauchen, um in Verfolgung treu zu bleiben. Die Zuversicht von uns ist, dass wir die Ewigkeit bei Gott verbringen dürfen und dieses Leben nur die Vorstufe dazu ist. Auch Jesus hat als Kind Verfolgung erlebt und war ein Flüchtling uns Ausländer in Ägypten. Die Geschichte der Gemeinde Jesu war von Anfang an eine Geschichte der Verfolgung.

Von unseren Geschwistern in der Verfolgung können wir viel lernen: Trotz zerstörter Kirchen und Attentaten auf sie, treffen sie sich und beten für ihre Peiniger. Sie beten, dass Gott ihnen die Kraft gibt das Ganze zu ertragen und sie schämen sich nicht für Jesus und das Evangelium.

Werden wir auch im Alltag für Jesus einstehen?
Beten wir regelmäßig für unsere verfolgten Geschwister?