Samstagmorgen

Samstagmorgen: Leidenschaft, die Leiden schafft (Philipper 3, 7-14)

Für Paulus gibt es nichts im Vergleich dazu Jesus zu kennen.

Es geht nicht darum, was wir glauben, sondern an wen wir glauben. Dann ist es auch egal, welche Schwierigkeiten im Leben auf uns zukommen und solche Zeiten gibt es immer wieder.

Denn meistens gibt es einen Grund warum jemand sagt: “Es gibt keinen Gott”: Schiksalsschläge, negative Erfahrungen, tragische Erlebnisse, …
Es gibt Momente im Leben, wo du merkst, dass das was du in der Bibel liest und dir Leute in der Gemeinde sagen, nicht mit dem übereinstimmen, was du momentan erlebst. Und wir fragen uns, was schief gelaufen ist; warum es uns so geht.
Aber wenn wir die Bibel lesen, dann fällt uns auf, dass dies als Christ ganz normal ist.

Leiden ist in vielen Köpfen das Anzeichen dafür, dass Gott einen Fehler in seinem Plan hat, aber weil Gott das Leid zugelassen hat, sogar bei Jesus, wissen wir, dass Leid etwas ganz normales ist; auch in der christlichen Gemeinschaft. Nur durch das Leiden Jesu können wir wissen, dass wir von Gott geliebt sind (Johannes 3, 16).
Die Frage ist also nicht: Lässt Gott das Leid zu, sondern: wie gehe ich mit dem Leid um?

Was sind Bereiche, in denen wir einen Bruch zu Gottes Wort spüren?
Beziehungen, keinen Partner finden, gescheiterte Ehen, Gebetsleben, das Gegenteil trifft ein für das du gebetet hast, Leid und Katastrophen auf der Welt/ im eigenen Leben, …
Das sind Momente in denen Gott uns durchrüttelt. Schon in der Bibel gibt es viele Menschen, die das erlebt haben (z.B. Hiob, König David).

Es gibt drei Möglichkeiten mit so einer Unruhe umzugehen:

  • Versuchen mit schlauen Antworten die Unstimmigkeit zu besänftigen
    Menschen ringen darum Antworten zu geben, die nicht immer richtig sind…
  • Man hört einfach auf an Gott zu glauben und ihm zu vertrauen
  • Sagen: Ich verstehe es nicht und ich weiß auch nicht, warum ich so etwas mitmachen muss, aber ich beuge meine Knie vor Gott, will ihm vertrauen und will lernen was es heißt Jesus nachzufolgen.

Egal was kommt in unserem Leben, Gott ist da und trägt uns! Die Liebe Gottes hat die Kraft uns durchzutragen.
Unsere Aufgabe ist trotz den Fragen und den Unstimmigkeiten Gott anzubeten (“Gott ich verstehe es zwar nicht, aber ich will dich anbeten”). Dann werden wir erfahren, wie groß Gottes Liebe ist.
Erfahrungen sind nie die Grundlage unseres Glaubens, sondern nur ein Durchgang zu dem was wir glauben, denn man kann unterschiedliche Erfahrungen machen.

Treu sein an Jesus, festhalten und erfahren was es heißt ein Jünger Jesu zu sein.
Das ist 100%!
Wir können nicht alles verstehen, aber es geht darum zu sagen: Gott du bist immer noch derselbe und an dir will ich festhalten.

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