DynamisBlog

Autor: Frauke

Sonntagnachmittag: Jüngerschaft, die Jünger schafft (2. Tim. 2,2)

Es ist allein die Gnade Gottes, dass wir tun können, was wir tun. Wenn ich in Christus bin, habe ich alles bekommen, was ich zum Leben brauche.
Oft vergessen wir, dass wir die Dinge, für die wir beten, schon von Gott bekommen haben durch Jesus, wir müssen sie nur in Anspruch nehmen. Wir versuchen nur zu oft aus eigener Kraft zu leben.
Leben wir aus der Kraft Gottes!

Lass dir in Jesus Christus die Gnade schenken und nehme dort alle Kraft herausnehmen, die du brauchst.

Paulus gibt Timotheaus drei Bilder, wie er seinen Dienst gestalten kann:

  • Als Soldat
    Lass dich nicht von deiner Arbeit ablenken, bleib fokussiert.
    Zu leicht lassen wir uns von Dingen der Welt ablenken und wundern uns dann, dass wir Jesus nicht sehen. Wo steht Jesus momentan bei dir in deinem Leben?
  • Als Sportler
    Wir sollen nicht nur fokussiert, sondern auch diszipliniert sein.
    Im Willen Gottes gibt es keine Abkürzungen und wenn ich nicht bereit  bin mit Jesus zu sterben, dann werde ich nicht viel vom Siegespreis sehen
  • Als Bauer
    Engagiert sein und an etwas dranbleiben. Jede Beziehung ist harte Arbeit, aber funktioniert auf ganz praktische Art und Weise.

Das Wort Gottes kann nur durch uns lebendig werden, wenn wir uns in unserem Dienst gebrauchen lassen. Wir haben es verlernt Beziehungspflege mit Jesus und unserem Nächsten zu machen, aber Jüngerschaft ist genau dies.

Den Christen heutzutage fehlt oftmals die Bereitschaft einen Unterscheid zur Welt zu machen und die Welt zu verändern.
Lasst uns mit Jesus mehr riskieren!

Mit diesem Aufruf wünschen wir euch Gottes Segen und bis zum nächsten Jahr auf Dynamis!

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Sonntagvormittag: Schönheit, die schön bleibt (Psalm 84)

Gott hat uns so reich beschenkt! Spr. 3, 27
Gib von dem Reichtum, den Gott dir geschenkt hat. Dabei geht es nicht umbedingt um das Geld, sondern das Geschenk, dass Gott dir gegeben hat, dass du Jesus kennen darfst.

Ist Gott der Mittelpunkt in unserem Leben? Haben wir wirklich die Sehnsucht  bei Gott zu sein?

Wir haben eine große Sehnsucht danach glücklich und zufrieden in unserem Leben zu sein.
Und suchen Glück und Zufriedenheit außerhalb der Beziehung zu Jesus (Math. 5,6).
Unser Problem ist, dass wir so überflutet sind mit Wohlstand, dass wir gar kein Bedürfnis mehr haben und das Gefühl nicht kennen richtig durstig oder hungrig zu sein.
Unser größtes Problem ist, der Mangel an der Sehnsucht nach Gott (Ps. 42).

Was bin ich bereit für meine Beziehung zu Gott zu tun?

Wir brauchen Jesus!
Und zwar nicht nur dann, wenn es mir gerade nicht so gut geht oder ich Zeit habe, sondern Jesus soll Lebensnotwendig sein!

Wozu brauche ich Jesus?
Wir lesen im Epheserbrief, dass uns der Heilige Geist nicht verlässt, aber stelle dir einmal vor, der Heilige Geist würde dich 24h lang verlassen. Was würde sich dann bei dir verändern?
Wenn wir uns darüber ernsthaft Gedanken machen, merken wir, wozu wir Jesus brauchen (2.Kor. 3,18).
Wer Jesus gesehen hat, der hat den Vater gesehen.

Wenn Gott auf dich heute schaut, was sieht er? Was spiegelst du wieder?
Sieht er einen egoistischen Menschen oder einen, der das Wesen Gottes wiederspiegelt?
Was sehen die Menschen, wenn sie auf uns schauen?

Unser Auftrag heute ist nichts anderes als das Wesen Gottes wiederzugeben. Das schaffen wir nicht aus eigener Kraft und daher brauchen wir Jesus. Ohne Jesus hast du vielleicht ein glückliches Leben, aber es bringt dich nicht weiter.

Um Gemeinschaft mit Jesus zu haben, braucht es Zeit, Qualitätszeit. Weil so Jesu Charakter auf uns abfärbt und wir von Jesus geprägt werden. Und so können wir immer besser ihn wiederspiegeln.
Wie können wir ein Zeugnis für Jesus sein? Wie können wir Gottes Licht wiederspiegeln?
Das funktioniert nur, wenn ich Zeit mit Jesus zu verbringen, sonst haben wir in Wahrheit nichts zu geben.
Überlege dir, wie du jeden Tag Zeit mit Jesus verbringen kannst.

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Samstagmorgen: Leidenschaft, die Leiden schafft (Philipper 3, 7-14)

Für Paulus gibt es nichts im Vergleich dazu Jesus zu kennen.

Es geht nicht darum, was wir glauben, sondern an wen wir glauben. Dann ist es auch egal, welche Schwierigkeiten im Leben auf uns zukommen und solche Zeiten gibt es immer wieder.

Denn meistens gibt es einen Grund warum jemand sagt: “Es gibt keinen Gott”: Schiksalsschläge, negative Erfahrungen, tragische Erlebnisse, …
Es gibt Momente im Leben, wo du merkst, dass das was du in der Bibel liest und dir Leute in der Gemeinde sagen, nicht mit dem übereinstimmen, was du momentan erlebst. Und wir fragen uns, was schief gelaufen ist; warum es uns so geht.
Aber wenn wir die Bibel lesen, dann fällt uns auf, dass dies als Christ ganz normal ist.

Leiden ist in vielen Köpfen das Anzeichen dafür, dass Gott einen Fehler in seinem Plan hat, aber weil Gott das Leid zugelassen hat, sogar bei Jesus, wissen wir, dass Leid etwas ganz normales ist; auch in der christlichen Gemeinschaft. Nur durch das Leiden Jesu können wir wissen, dass wir von Gott geliebt sind (Johannes 3, 16).
Die Frage ist also nicht: Lässt Gott das Leid zu, sondern: wie gehe ich mit dem Leid um?

Was sind Bereiche, in denen wir einen Bruch zu Gottes Wort spüren?
Beziehungen, keinen Partner finden, gescheiterte Ehen, Gebetsleben, das Gegenteil trifft ein für das du gebetet hast, Leid und Katastrophen auf der Welt/ im eigenen Leben, …
Das sind Momente in denen Gott uns durchrüttelt. Schon in der Bibel gibt es viele Menschen, die das erlebt haben (z.B. Hiob, König David).

Es gibt drei Möglichkeiten mit so einer Unruhe umzugehen:

  • Versuchen mit schlauen Antworten die Unstimmigkeit zu besänftigen
    Menschen ringen darum Antworten zu geben, die nicht immer richtig sind…
  • Man hört einfach auf an Gott zu glauben und ihm zu vertrauen
  • Sagen: Ich verstehe es nicht und ich weiß auch nicht, warum ich so etwas mitmachen muss, aber ich beuge meine Knie vor Gott, will ihm vertrauen und will lernen was es heißt Jesus nachzufolgen.

Egal was kommt in unserem Leben, Gott ist da und trägt uns! Die Liebe Gottes hat die Kraft uns durchzutragen.
Unsere Aufgabe ist trotz den Fragen und den Unstimmigkeiten Gott anzubeten (“Gott ich verstehe es zwar nicht, aber ich will dich anbeten”). Dann werden wir erfahren, wie groß Gottes Liebe ist.
Erfahrungen sind nie die Grundlage unseres Glaubens, sondern nur ein Durchgang zu dem was wir glauben, denn man kann unterschiedliche Erfahrungen machen.

Treu sein an Jesus, festhalten und erfahren was es heißt ein Jünger Jesu zu sein.
Das ist 100%!
Wir können nicht alles verstehen, aber es geht darum zu sagen: Gott du bist immer noch derselbe und an dir will ich festhalten.

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Samstag morgen

Einen wunderschönen guten Morgen bei uns auf Dynamis!

Nach einem tollen Rückblick auf gestern Abend wurden wir von einem kurzen Poetryslam von Marco Michalzik begrüßt.

Zudem bekamen wir von Jochen König einen kurzen Einblick in das Sponsorenprojekt, den Tartanplatz in Friolzheim und wurden von der Band in die Predigt eingestimmt.

Freitagabend: Nachfolge, die Folgen hat (Lukas 9,23-25)

Herzlich Willkommen zu Dynamis 2016!

Jack Higgins „Wenn du ganz oben angekommen bist, gibt es dort nicht zu sehen.“

Wie oft wollen wir in unserem Leben nach ganz oben? In der Musik? Im Glauben? …?

Viele Menschen setzten ihr ganzes Leben und all ihr Geld ein, um nach ganz oben zu kommen und stellen dort fest, dass es oben nichts gibt, was das Leben lebenswert macht.

Die Jünger haben alles liegen gelassen, um Jesus nachzufolgen und wussten damals nicht genau wer Jesus ist.

Wenn jemand mein Jünger sein will…

…muss er sich selbst verleugnen…

  • Viele meinen, wenn man die Einstellung hat „ich kann nichts, ich bin nichts“, dass das sehr demütig sei. Das darf man nicht verwechseln!
  • Sich selbstverleugnen bedeutet niemals unsere Gaben, die Gott uns geschenkt hat und uns selbst zu verleugnen
  • Wir sind ein Königskind und daher können wir etwas!
  • Es bedeutet, dass der Mensch der du bist und alle deine Gaben, Gott die Ehre geben sollen und nicht mir selbst
  • Es geht nicht um mich, sondern um Jesus und meine Beziehung zu ihm!
  • Wenn ich Entscheidungen im Leben treffen muss, kann ich fragen: Was gibt Gott mehr die Ehre?
  • Samuel 2, 30: Wer mich ehrt, den ehre ich auch
  • Es ist keine leichte Entscheidung

…sein Kreuz täglich auf sich nehmen…

  • Wie soll ich es überleben mein Kreuz täglich auf mich zu nehmen?
  • Wir haben ein anderes Kreuz als Jesus: sein Kreuz war das Gericht der Welt, unseres ist einzigartig. Aber beide Kreuze offenbaren den Willen Gottes
  • Jedes Kreuz zeigt die Bereitschaft den Willen Gottes bis zum Schluss zu gehen.
  • Wenn Gott uns etwas zeigt, dann dürfen wir auch sagen, dass wir es bis zum Schluss durchziehen
  • Wollen wir Gottes Willen hören, weil wir unbedingt nach seinem Willen leben wollen oder beten wir das nur, weil wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind?
  • Das Kreuz ist genauso eine Last, wie die Segel eines Schiffes oder die Flügel eines Vogels

à das Kreuz ist eine Notwendigkeit, den ohne dies kann ein Christ nicht leben

… und mir nachfolgen.

  • Vertraust du Jesus dein komplettes Leben an?
  • Gott hat den Wunsch die Beziehung mit dir zu leben
  • Hast du Angst vor der Entscheidung Jesus dein Leben komplett zu geben, weil du Angst hast, was Gott alles verändern könnte?
  • Das Kreuz kann schwer sein, aber es ist nie schwerer als die Gnade Gottes

So wie das Wasser sich immer den tiefsten Punkt aussucht, so ist auch die Gnade Gottes. Sprich, die Gnade Gottes ist immer ein Stück tiefer, als du gehen musst. Die Gnade hält.

Willst du mit deinem Leben Gott die Ehre geben?

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Suchend! (1. Petrus 3,15-16)

Gott möchte uns in die Mission schicken! Das ist unser Auftrag, aber wie Yassir uns heute morgen deutlich gemacht hat, ist damit nicht umbedingt die Mission außerhalb von Deutschland gemeint. Wir haben den Auftrag in unserem Umfeld Missionar zu sein: bei unseren Nachbarn, Geschäftskollegen, unserer Gemeinde, usw.

Wenn uns etwas heilig ist, dann denken wir stundenlang daran, es ist uns sehr wichtig, sind emotional was diese Sache angeht und verteidigen sie. Daher ist die Frage an Dich: Was ist für dich heilig?
Indem wir Jesus unser Herz geben, heiligen wir ihn, wir beschäftigen uns mit ihm; da fängt Mission an. Jesus geben wir unser Herz, indem wir bei ihm unseren Zufluchtsort suchen, täglich mit ihm reden, Dinge mit ihm besprechen, usw.. Wenn Jesus in uns ist, dann haben wir automatisch die Hoffnung. Die Hoffnung, weil Jesus für uns gestorben und auferstanden ist und unser Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist.
Petrus fordert uns hier heraus jederzeit von Jesus und unserer Hoffnung erzählen zu können, denn wer die Bereitschaft hat, bleibt mit seinem Auftraggeber in Verbindung.

Wenn wir die folgenden fünf Dinge täglich machen, dann sind wir auch ständig bereit Rechenschaft abzulegen:
1) Gebet
2) Bibel lesen
3) Sünde bekennen
4) Gemeinschaft mit Christen
5) Zeugnis geben
Bist Du dazu bereit?
Wie erkennen andere, dass Du Christ bist? Durch was fällst Du auf?Unsere Aufgabe ist es zu zeigen, wer Jesus Christus ist und welche Hoffnung wir durch ihn haben, da die Welt keine Hoffnung hat.

Zusammenfassend ist es unsere Aufgabe nach Wegen zu suchen mit unserem Umfeld über Jesus ins Gespräch zu kommen.
Haben wir den Mut mit dieser Welt über Jesus Christus zu reden?

Samstag Abend

Nach einem abwechslungsreichen und trockenem Nachmittag mit spannenden Spielen, herausfordernden und interessanten Seminaren und Workshops, waren wir alle für den Abend bereit.

iThemba sorgte für viel Action und Spaß im Zelt, aber auch besinnlichere und ansprechende Programmpunkte gab es, indem sie zum Beispiel aus ihrem bewegten Leben erzählten.

Danach ging es gleich los mit dem Sponsorenlauf und dankbar, dass das Wetter gehalten hat, aber auch müde sind wir jetzt alle gespannt, wie viele Runden gedreht und was für eine Summe für Xenos erlaufen wurde…

Leidenschaftlich! (1.Petrus 4,12-16)

Zu Beginn machte uns Yassir gleich deutlich, dass es nicht normal ist, wenn wir in Ruhe zusammen sitzen können und nicht verfolgt werden. Beim Schreiben dieses Briefes war Petrus auch in der Fremde auf der Flucht.
Für uns als Christen hier in der westlichen Welt ist es daher sehr wichtig uns immer wieder bewusst zu werden, dass die verfolgten Christen unsere Geschwister sind und wir zusammen ein Leib bilden.
Gott sagt uns immer wieder in der Bibel, dass die Welt uns nicht mögen wird, unsere Aufgabe ist es trotzdem am Glauben festzuhalten. Wir müssen dies aber nicht aus uns tun (was wir auch gar nicht schaffen würden), sondern Gott hält uns an ihm fest, er gibt die Kraft, die wir brauchen, um in Verfolgung treu zu bleiben. Die Zuversicht von uns ist, dass wir die Ewigkeit bei Gott verbringen dürfen und dieses Leben nur die Vorstufe dazu ist. Auch Jesus hat als Kind Verfolgung erlebt und war ein Flüchtling uns Ausländer in Ägypten. Die Geschichte der Gemeinde Jesu war von Anfang an eine Geschichte der Verfolgung.

Von unseren Geschwistern in der Verfolgung können wir viel lernen: Trotz zerstörter Kirchen und Attentaten auf sie, treffen sie sich und beten für ihre Peiniger. Sie beten, dass Gott ihnen die Kraft gibt das Ganze zu ertragen und sie schämen sich nicht für Jesus und das Evangelium.

Werden wir auch im Alltag für Jesus einstehen?
Beten wir regelmäßig für unsere verfolgten Geschwister?

Einzigartig! (Matthäus 16, 13-20)

Ein herzliches Willkommen zu Dynamis 2015!
Bei trockenem Wetter und trotz langem Stau auf den Autobahnen konnten wir fröhlich und motiviert ins diesjährige Dynamis starten.

Zu Beginn unserer heutigen Predigt hat uns Yassir Eric durch seine bewegte Lebensgeschichte deutlich gemacht, was für einen großen Herrn wir haben und dass Yassir jedem von uns wünscht, dass wir Jesus in uns haben.

Jesus Christus ist einzigartig, weil er Menschen sucht. Er hat einen Plan für seine Jünger und hat auch einen Plan für Dein Leben. Die Frage, die Jesus hier seinen Jüngern stellt, ist auch noch für uns heute zentral: Wer ist der Menschensohn für Dich?
Mit unserer Antwort auf diese Frage bestimmen wir über unser Schicksal und unser Leben nach dem Tod. Daher müssen wir uns auch immer wieder fragen: Wo steht Jesus in meinem Leben? Denn wir sollten nicht nur wissen, dass Jesus gut ist, sondern ihn ganz persönlich kennen lernen. Genauso wie Gott es Petrus offenbart hat, wer Jesus ist, kann und möchte er es auch uns offenbaren.

Daher ist die elementarste Frage Deines Lebens: Wer ist Jesus für Dich?