DynamisBlog

Dynamis 2016

einhundertprozent Sonntag

Sonntagnachmittag: Jüngerschaft, die Jünger schafft (2. Tim. 2,2)

Es ist allein die Gnade Gottes, dass wir tun können, was wir tun. Wenn ich in Christus bin, habe ich alles bekommen, was ich zum Leben brauche.
Oft vergessen wir, dass wir die Dinge, für die wir beten, schon von Gott bekommen haben durch Jesus, wir müssen sie nur in Anspruch nehmen. Wir versuchen nur zu oft aus eigener Kraft zu leben.
Leben wir aus der Kraft Gottes!

Lass dir in Jesus Christus die Gnade schenken und nehme dort alle Kraft herausnehmen, die du brauchst.

Paulus gibt Timotheaus drei Bilder, wie er seinen Dienst gestalten kann:

  • Als Soldat
    Lass dich nicht von deiner Arbeit ablenken, bleib fokussiert.
    Zu leicht lassen wir uns von Dingen der Welt ablenken und wundern uns dann, dass wir Jesus nicht sehen. Wo steht Jesus momentan bei dir in deinem Leben?
  • Als Sportler
    Wir sollen nicht nur fokussiert, sondern auch diszipliniert sein.
    Im Willen Gottes gibt es keine Abkürzungen und wenn ich nicht bereit  bin mit Jesus zu sterben, dann werde ich nicht viel vom Siegespreis sehen
  • Als Bauer
    Engagiert sein und an etwas dranbleiben. Jede Beziehung ist harte Arbeit, aber funktioniert auf ganz praktische Art und Weise.

Das Wort Gottes kann nur durch uns lebendig werden, wenn wir uns in unserem Dienst gebrauchen lassen. Wir haben es verlernt Beziehungspflege mit Jesus und unserem Nächsten zu machen, aber Jüngerschaft ist genau dies.

Den Christen heutzutage fehlt oftmals die Bereitschaft einen Unterscheid zur Welt zu machen und die Welt zu verändern.
Lasst uns mit Jesus mehr riskieren!

Mit diesem Aufruf wünschen wir euch Gottes Segen und bis zum nächsten Jahr auf Dynamis!

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Sonntagvormittag: Schönheit, die schön bleibt (Psalm 84)

Gott hat uns so reich beschenkt! Spr. 3, 27
Gib von dem Reichtum, den Gott dir geschenkt hat. Dabei geht es nicht umbedingt um das Geld, sondern das Geschenk, dass Gott dir gegeben hat, dass du Jesus kennen darfst.

Ist Gott der Mittelpunkt in unserem Leben? Haben wir wirklich die Sehnsucht  bei Gott zu sein?

Wir haben eine große Sehnsucht danach glücklich und zufrieden in unserem Leben zu sein.
Und suchen Glück und Zufriedenheit außerhalb der Beziehung zu Jesus (Math. 5,6).
Unser Problem ist, dass wir so überflutet sind mit Wohlstand, dass wir gar kein Bedürfnis mehr haben und das Gefühl nicht kennen richtig durstig oder hungrig zu sein.
Unser größtes Problem ist, der Mangel an der Sehnsucht nach Gott (Ps. 42).

Was bin ich bereit für meine Beziehung zu Gott zu tun?

Wir brauchen Jesus!
Und zwar nicht nur dann, wenn es mir gerade nicht so gut geht oder ich Zeit habe, sondern Jesus soll Lebensnotwendig sein!

Wozu brauche ich Jesus?
Wir lesen im Epheserbrief, dass uns der Heilige Geist nicht verlässt, aber stelle dir einmal vor, der Heilige Geist würde dich 24h lang verlassen. Was würde sich dann bei dir verändern?
Wenn wir uns darüber ernsthaft Gedanken machen, merken wir, wozu wir Jesus brauchen (2.Kor. 3,18).
Wer Jesus gesehen hat, der hat den Vater gesehen.

Wenn Gott auf dich heute schaut, was sieht er? Was spiegelst du wieder?
Sieht er einen egoistischen Menschen oder einen, der das Wesen Gottes wiederspiegelt?
Was sehen die Menschen, wenn sie auf uns schauen?

Unser Auftrag heute ist nichts anderes als das Wesen Gottes wiederzugeben. Das schaffen wir nicht aus eigener Kraft und daher brauchen wir Jesus. Ohne Jesus hast du vielleicht ein glückliches Leben, aber es bringt dich nicht weiter.

Um Gemeinschaft mit Jesus zu haben, braucht es Zeit, Qualitätszeit. Weil so Jesu Charakter auf uns abfärbt und wir von Jesus geprägt werden. Und so können wir immer besser ihn wiederspiegeln.
Wie können wir ein Zeugnis für Jesus sein? Wie können wir Gottes Licht wiederspiegeln?
Das funktioniert nur, wenn ich Zeit mit Jesus zu verbringen, sonst haben wir in Wahrheit nichts zu geben.
Überlege dir, wie du jeden Tag Zeit mit Jesus verbringen kannst.

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Samstagmorgen: Leidenschaft, die Leiden schafft (Philipper 3, 7-14)

Für Paulus gibt es nichts im Vergleich dazu Jesus zu kennen.

Es geht nicht darum, was wir glauben, sondern an wen wir glauben. Dann ist es auch egal, welche Schwierigkeiten im Leben auf uns zukommen und solche Zeiten gibt es immer wieder.

Denn meistens gibt es einen Grund warum jemand sagt: “Es gibt keinen Gott”: Schiksalsschläge, negative Erfahrungen, tragische Erlebnisse, …
Es gibt Momente im Leben, wo du merkst, dass das was du in der Bibel liest und dir Leute in der Gemeinde sagen, nicht mit dem übereinstimmen, was du momentan erlebst. Und wir fragen uns, was schief gelaufen ist; warum es uns so geht.
Aber wenn wir die Bibel lesen, dann fällt uns auf, dass dies als Christ ganz normal ist.

Leiden ist in vielen Köpfen das Anzeichen dafür, dass Gott einen Fehler in seinem Plan hat, aber weil Gott das Leid zugelassen hat, sogar bei Jesus, wissen wir, dass Leid etwas ganz normales ist; auch in der christlichen Gemeinschaft. Nur durch das Leiden Jesu können wir wissen, dass wir von Gott geliebt sind (Johannes 3, 16).
Die Frage ist also nicht: Lässt Gott das Leid zu, sondern: wie gehe ich mit dem Leid um?

Was sind Bereiche, in denen wir einen Bruch zu Gottes Wort spüren?
Beziehungen, keinen Partner finden, gescheiterte Ehen, Gebetsleben, das Gegenteil trifft ein für das du gebetet hast, Leid und Katastrophen auf der Welt/ im eigenen Leben, …
Das sind Momente in denen Gott uns durchrüttelt. Schon in der Bibel gibt es viele Menschen, die das erlebt haben (z.B. Hiob, König David).

Es gibt drei Möglichkeiten mit so einer Unruhe umzugehen:

  • Versuchen mit schlauen Antworten die Unstimmigkeit zu besänftigen
    Menschen ringen darum Antworten zu geben, die nicht immer richtig sind…
  • Man hört einfach auf an Gott zu glauben und ihm zu vertrauen
  • Sagen: Ich verstehe es nicht und ich weiß auch nicht, warum ich so etwas mitmachen muss, aber ich beuge meine Knie vor Gott, will ihm vertrauen und will lernen was es heißt Jesus nachzufolgen.

Egal was kommt in unserem Leben, Gott ist da und trägt uns! Die Liebe Gottes hat die Kraft uns durchzutragen.
Unsere Aufgabe ist trotz den Fragen und den Unstimmigkeiten Gott anzubeten (“Gott ich verstehe es zwar nicht, aber ich will dich anbeten”). Dann werden wir erfahren, wie groß Gottes Liebe ist.
Erfahrungen sind nie die Grundlage unseres Glaubens, sondern nur ein Durchgang zu dem was wir glauben, denn man kann unterschiedliche Erfahrungen machen.

Treu sein an Jesus, festhalten und erfahren was es heißt ein Jünger Jesu zu sein.
Das ist 100%!
Wir können nicht alles verstehen, aber es geht darum zu sagen: Gott du bist immer noch derselbe und an dir will ich festhalten.

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Samstag morgen

Einen wunderschönen guten Morgen bei uns auf Dynamis!

Nach einem tollen Rückblick auf gestern Abend wurden wir von einem kurzen Poetryslam von Marco Michalzik begrüßt.

Zudem bekamen wir von Jochen König einen kurzen Einblick in das Sponsorenprojekt, den Tartanplatz in Friolzheim und wurden von der Band in die Predigt eingestimmt.